Mr. Robinson und wie er berufstätigen Müttern die Zeit stiehlt

Die Geschichte fing scheinbar schon 2008 an. Birgit Schulte, die für die Washington Post schreibt und selbst eine berufstätige Mutter ist, war auf Mr. Robinson gestoßen und berichtete über ihre Erfahrungen in der Washington Post. Mr Robinson? Ja, Mr. Robinson ist ein renommiert Zeitwissenschafter, der mit folgendem Sager aufhorchen ließ:

„John Robinson says I have 30 hours of leisure time every week.”

Wen er damit meinte? Tja, die berufstätige Mutter Birgit Schulte. Weiterlesen

52% der Eltern in Wien haben Bedarf an einer Tagesbetreuung in der Schule

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Die Presse berichtete gestern über die Veröffentlichung einer Studie des Unterrichtsministerium zur Erhebung des Bedarfs an Ganztagesbetreuung an Schulen.

Das Interesse ist sehr hoch und der Bedarf nur zum Teil gedeckt.  Doch irgendein Angebot Weiterlesen

Kinder hätten gerne ausgeglichenere Eltern

Heute habe ich den zweiten Artikel mit Referenz auf die zweite Studie zu dem gleichen Thema gelesen:

Kinder hätten gerne ausgeglichenere Eltern.

Eltern wissen es oft selbst. Es bleibt wenig Zeit für ein ruhiges Gespräch. Die Geduld lässt schnell nach und wir schlagen zwar weniger unsere Kinder (siehe Studie zitiert im Standard), aber verbal wird schon schnell einmal jemand lauter.

Mit meiner Berufstätigkeit versuche ich, die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe, bewusst mit ihnen zu verbringen. Das gelingt mir nicht immer, aber ich arbeite daran. Ob ich sie anschreie? Ja, meistens in der Früh, wenn wir es wie immer eilig haben. Ab morgen stehe ich eine halbe Stunde früher auf ….

Teleworker und Smartphones: haben die Mitarbeiter Nachteile?

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Photo by Daniel Berehulak/Getty Images via picapp.com

 

In einem Artikel von cio.com wurde kürzlich eine Studie von Forrester diskutiert. Leute mit Smartphones und Teleworking-Arbeitsplatz, die auch außerhalb des Büros und zu flexibleren Zeiten arbeiten können, arbeiten durchschnittlich 2 Stunden mehr pro Woche. Dann wird auch gleich diskutiert, ob denn das nicht zulasten der Arbeitnehmer ginge, da sie mehr arbeiten und die Arbeit vielleicht auch mit dem Privatleben vermischt wird.

Ich kann dazu nur sagen: Ich bin froh, dass ich einen Teleworking-Arbeitsplatz ausgerüstet mit Smartphone und so weiter habe. Ich kann auch einmal zuhause bleiben und von hier arbeiten, wenn eines meiner Mädels krank ist oder ich zu sonstigen starren Arbeitszeiten mit ihnen einen Termin habe. Dann arbeite ich eben um 20 Uhr von zuhause. Ich könnte meinen Job sonst nicht machen.

Als Kehrseite bin ich natürlich selbst dafür verantwortlich, das Verschwimmen zwischen Freizeit und Arbeitsleben nicht ausufern zu lassen. Ich muss regelmäßig reflektieren, ob mein Arbeitspensum noch erträglich ist. Mehr Freiheit – mehr Eigenverantwortung. Für mich ist das gut so.

Regelmäßige Kommunikation mit dem Kindergarten kann doch nicht so schwierig sein.

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Mein Kindergartenalltag als Mama sieht oft so aus. Beim Bringen in der Früh alle Zettel und Aushänge ansehen, ob ich irgendetwas besorgen muss oder Geld zu bringen habe oder eines der Mädels nächste Woche früher in ihrer Gruppe sein muss, weil die Gruppe einen Ausflug macht. Ausserdem  gibt es noch kurzfristige Änderungen, Weiterlesen

Anmeldung zum Kindergarten in Wien: ein einheitliches System?

Die Presse berichtete am 18.11.2009 über einen Mangel an Kindergartenplätzen in Wien.

„Problem sind die Eltern und nicht die geringe Anzahl der Plätze“

Am besten gefällt mir der Kommentar vom Stadtschulrat über das primäre Problem bei der Anmeldung zu Kindergartenplätzen. „Probleme hingegen würden entstehen, wenn Eltern ihre Kinder für mehrere Kindergärten gleichzeitig einschreiben Weiterlesen

Bewerbungsgespräch working mum: Muss ich mich rechtfertigen?

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Bei fast jedem Bewerbungsgespräch muss ich Rede und Antwort stehen, wie ich denn meine Kinder versorge und alles organisiert ist, falls sie denn krank sind oder ein Notfall eintritt. Meiner männlichen Kollegenschaft mit kleinen Kindern wird solch eine Frage niemals gestellt. Ich folge dann ganz brav und gesittet und erkläre langmächtig unser gesamtes Betreuungsnetzwerk, um dann als Feedback ziemlich freche Antworten Weiterlesen

Die Geheimnisse der Superenergie-Mütter

Der Blog-Post auf zenfamilyhabits ist einfach genial. Er beschäftigt sich damit, was es so braucht, damit man energiegeladen mit seinen Kindern durchs Leben geht.

Da habe ich kaum etwas hinzuzufügen. Ausser vielleicht, dass ich Kaffee-Konsum und Zuckerreduktion als wertvolle Energiebringer in meinem Alltag betrachte.

Eigentlich habe ich mehr so Phasen. Mal strotze ich vor Energie und Tatendrang und dann gibt es wieder Wochen, da geht gerade einmal Alltagsbewältigung.

Wie geht’s Dir so? Hast Du noch Tipps?

Hyperparenting in den Griff bekommen und Zeit sparen

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Hyperparenting ist eine Art von Über-Kümmern und Besorgnis. Eigentlich ist es auch ein Misstrauen in die Entwicklungsfähigkeiten und Selbstschutzmechanismen von Kindern. Zenhabits beschreibt ein paar typische Verhaltensmuster von Eltern, die in die Entwicklung ihrer Kinder wie Kontrollfreaks ständig eingreifen und dem Ganzen keinen natürlichen Lauf lassen.

Es ist klar, dass hyperparenting für Kinder nicht gut ist, weil die persönliche Entfaltung, wie zB nach Montessori (hilf den Kindern, es selbst zu tun), ständig überwacht wird und die Eltern eingreifen.
Eine zweite Seite ist zusätzlich, dass sich hyperparenting Eltern einfach nicht entspannen und sehr viel Zeit und Konzentration auf ihre Kinder übertragen, die manchmal nicht positiv ist, sondern eher hemmt.

Also, entspannen und seinen eigenen Zugang zum Umgang mit den eigenen Kindern reflektieren kann nicht schaden. Ich bin wahrscheinlich in vielen Dingen auch überbesorgt, aber darüber nachzudenken ist schon einmal der erste Schritt in die richtige Richtung und vielleicht bekomme ich so auch öfters meinen Kopf frei für produktivere Dinge.

Multitasking – schon wieder eine entweder-oder Diskussion

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Ein Artikel über die Tücken des Multitaskings im Magazin existenzielle erinnert daran, dass das Multitasking, wie Frauen das so gerne oder unbewusst betreiben, auch seine Tücken hat.

Leider beschäftigen sich viele Studien mit Extrempositionen, d.h. die einen meinen Multitasking ist super, die anderen Weiterlesen

Eine Stadt wird aktiv und löst Zeitprobleme von Familien

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Hanau, eine kleine Stadt in Deutschland wurde 2006 aktiv und wollte konkret Verbesserungsmaßnahmen für Familien in der Gemeinde umsetzen. Das Projekt Hanau – eine zeitbewusste Stadt wurde gestartet. Was haben sie getan? Sie haben Zeitbrücken und Zeitfenster geschaffen, die  Weiterlesen

Familienkalender – oder wie mache ich Termine für alle Familienmitglieder aus?

 Ich habe Outlook in der Arbeit, mein Partner auch. Die Termine der Kinder Weiterlesen

Ich mag keine Entweder-oder Diskussion über Familie oder Karriere

Ich habe in einem blog einen entweder-oder, Familie oder Karriere Eintrag gelesen. Am Ende kommt dann die conclusio, dass sich beides wahrscheinlich nicht erreichen lässt.

Blogeintrag von \"gnadenlosesauerei\"

Ich sage ja auch nicht, dass das leicht ist und so übermässig vielen Leuten gelingt. Aber war es das dann schon? Was ist mit Veränderungsvorschlägen? Idealismus? Ich bin trotzdem der Meinung, dass sich die Zukunft mitgestalten lässt und das auch für die erfolgreichen Frauen im Beruf und mit einer gut umsorgten, funktionierenden Familie. Deswegen, sich nicht gegen Familie entscheiden und ordentlich mitgestalten – das ist meine Devise.

Alles Liebe, Frauenzeit

Arzttermine online vereinbaren?

Nach einem entspannten Sommer, in dem ich weniger Dinge meiner privaten Task-Liste abgearbeitet habe, muss ich jetzt im Herbst reinbeissen und vieles erledigen. Dazu gehören auch die Arzttermine für meine Kinder und den Rest der Familie.

Ich finde es allerdings etwas zeitraubend, dass man zB beim Physiotherapeuten nur zu bestimmten Zeiten anrufen kann, um einen Termin auszumachen. Ebenso geht es mir beim Kinderarzt. Also muss ich mir im Kalender mittlerweile Termine setzen, um zur richtigen Zeit in der Telefonwarteschlange zu hängen, um Termine auszumachen.

Das ist durchaus verbesserungswürdig. Entweder man macht beim letzten Besuch gleich den nächsten Termin aus (geht allerdings nicht immer, weil man ja nicht immer weiss, fuer wann man einen Termin braucht), oder man bekäme die Möglichkeit sich online Termine auszumachen. Wenn es dafür ein Tool gäbe.

 

Hat irgendjemand schon so einen Komfort bei seinem Arzt?

 

Schliesslich wäre das auch eine Entlastung für die Assistentinnen im Vorzimmer.

Ich werde mich einmal auf die Suche begeben, ob irgendwo soetwas schon existiert. Werde berichten, falls ich fündig werde …

Meine Top 5 Liste der unnützen Zeitfresser

Ich überlege mir so, wieviel Zeit pro Woche ich mit Tätigkeiten verbringe, die nicht unbedingt spannend sind – und das noch dazu in Relation zur Zeit, die ich mit Arbeit/Geld Verdienen verbringe.

 

Meine Top 5 der unnützen Zeitfresser

  1. Den wöchentlichen Einkauf erledigen (Supermarkt, Bio-Laden, Drogeriemarkt, manchmal doch der Fleischhauer extra, …)
  2. Wäsche, Wäsche, Wäsche
  3. Arzttermine ausmachen
  4. Ausgemistete Sachen verkaufen … oder zumindest versuchen
  5. Geschenke ausdenken und besorgen

Manches davon mache ich zwar gerne, aber es dauert einfach zu lange und ist deswegen mühsam.

 

Was kommt:

Im folgenden kommen einzelne Einträge über Versuche, diese 5 Dinge für mich einfacher zu gestalten.

Wie geht es Dir mit den unnützen Zeitfressern? Welche Tätigkeiten rauben Dir die Zeit, die Du lieber mit Deiner Familie, Entspannung oder Arbeit verbringen würdest?

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