Zeitersparnis: die Apothekenlieferung kommt nach Hause

Schon einmal zwei kranke Kinder zuhause gehabt, Partner auf Dienstreise und jemand sollte aus der Apotheke mit dem Rezept die Medikamente holen? Wenn ich niemanden auftreiben kann, der mir das dann holt, packe ich beide ins Auto, muss sie im Auto schnell sitzen lassen, laufe in die Apotheke und zische wieder nach Hause. Fein ist das für die kids nicht.

Das gehört eher zu den Extremsituationen, das ist schon richtig. Eigentlich würde man beim Nachbarn anläuten, aber 5x im Jahr?

Die online Versandapotheke ist in Deutschland seit letztem Jahr erlaubt, in Österreich nicht. In Deutschland allerdings auch nur für nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC) mit der Argumentation, dass der Patient ja Beratung benötige und vor Missbrauch zu schützen sei.

Da gibt es auch kritische Stimmen dagegen, zB Rechtsanwalt Zanger im Wirtschaftsblatt.

Der Versandhandel auf Umwegen ist in Österreich allerdings möglich mit dem folgenden Zusatz: „Rezeptpflichtige Medikamente dürfen in Österreich nicht im Versandhandel verkauft werden. Ausländische Internet-Apotheken können aber nicht-rezeptpflichtige Ware nach Österreich liefern, wenn diese Produkte auch bei uns zugelassen sind. Es müsste so jemand österreichische Ware nach Deutschland bringen und von dort versenden.“ Quelle: Oe1 und Webheimat.

Und genau das findet statt. Bei parents.at findet man Erfahrungsnotizen im Forum über Versandapotheken Benützung nach Österreich für rezeptfreie Artikel.

Einen Preisvergleich inklusive des unverbindlich empfohlenen Verkaufspreises gibt es auf apotheken-vergleich.com und das hilft bei der Beurteilung der Preise von verschiedenen Versandapotheken, die hier auch gelistet sind.

Wenn ihr wissen wollt, wer hinter den Versandapotheken im Internet steht, dann hilft folgender Blog weiter, vielleicht reduziert das die Hemmschwelle, online Artikel zu kaufen.

Also zusammenfassend: rezeptfrei geht kostensparend übers Internet bei ausländischen Apotheken. Auf Rezept geht in Österreich gar nichts. Zeitersparnis gibt es nur bei rezeptfreien Artikeln.

Eine kleine Lösung für lokale Apotheken gibt es noch. Sie dürfen im Umkreis von 4 km doch Versand von rezeptfreien Medikamenten machen, wenn sie diese nicht bewerben (und bei einer österreichischen Apotheke, die versendet ist immerhin die Qualität des Produktes garantiert). Ein Beispiel ist Pillecom.at

Für mein Rezeptservice werde ich wohl weiterhin meine Nachbarin bemühen müssen.

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